Mahnwache am Domplatz, 6.3. 2020
Mahnwache am Domplatz, 6.3. 2020
Mahnwache in Greven
Mahnwache in Greven
Die 28 Meter lange Liste der Flüchtlinge, die a.d. Weg n. Europa verstorben sind.
Fotos vom Aktionstag am 30.9. 2016: Die 28 Meter lange Liste der Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Europa verstorben sind.
Nelia Häuser und Volker Stephan beim Vervollständigen der Liste mit den Namen der Menschen, die vom 31.8. bis zum 30.9.16 gestorben sind.
Nelia Häuser und Volker Stephan beim Vervollständigen der Liste mit den Namen der Menschen, die zwischen dem 31.8. und dem 30.9.16 umgekommen sind.
Lesen und Gedenken der persönlichen angaben über die verstorbenen Menschen.
Lesen der persönlichen Angaben über die verstorbenen Menschen und Gedenken derer.
Martin Kolek auf der "seawatch" (© Christian Büttner Quadrolux Berlin), der beim Vortrag am 30.9.2016 von dieser Bergungsaktion berichtete.
Flashmob am 12.5.2018 für Münster "Stadt der Zuflucht"
Martin Kolek auf der "seawatch" (© Christian Büttner Quadrolux Berlin), der beim Vortrag am 30.9.2016 von dieser Bergungsaktion berichtete.

Nächste Mahnwache am 20.6.2020 von 10-14 Uhr am Aasee (Kugeln)

 

Aktuell: Bitte beteiligen Sie sich bei unserer nächsten Mahnwache am 20.6.2020 von 10-14 Uhr - wir sind diesmal am Aasee (Kugeln)! Wenn Sie uns aktiv unterstützen wollen, senden Sie eine Mail an info(at werkstatt-kinderhaus.de. Wir können jede Hilfe gebrauchen!

Am Freitag, 20.3.2020, veranstaltete die Werkstatt Gruppe Politik zwischen 14.00 und 16.00 Uhr auf dem Domplatz eine Mahnwache mit einer Performance zu den aktuellen Menschenrechtsverletzungen an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland. Eine  Liste der auf dem Weg nach Europa verstorbenen Menschen von über zwanzig Metern Länge wurde ausgerollt. Die Namen der aktuell auf der Flucht getöteten Menschen wurden verlesen und mit einer Schreibmaschine niedergeschrieben. Diese Mahnwache rüttelt auf und stellt dar, dass die Würde all dieser Menschen auf der Flucht eben nicht unantastbar ist, dass Menschen auf der Flucht und an den Außengrenzen der EU ums Leben kommen, Menschen in überfüllten Camps vegetieren müssen, dass sie von uns als freie Europäer wie Ungeziefer behandelt werden. Die Botschaft der Aktion lautete: „Können wir uns das leisten, ohne unsere eigene Menschenwürde aufs Spiel zu setzen?“Wir empfinden das Sterben vor Europas Haustür unerträglich und fordern ein sofortiges Ende!

Allgemein:

Bei unseren Mahnwachen für auf der Flucht nach Europa verstorbene Menschen entrollen wir die "list of death" von UNITED AGAINST RASICM. Sie ist ca 50 m lang und verweist auf die Daten von über 36 600 Toten. Wir lesen und schreiben die Namen der im letzten Monat getöteten Flüchtlingen! Wir bitten Sie, liebe/r LeserIn um Unterstützung, Anteilnahme und Nachahmung!

Hier können Sie einen visuellen Eindruck von einer unserer Mahnwachen bekommen: InterAktion 

Die "list of death" von UNITED finden Sie hier: http://unitedagainstrefugeedeaths.eu/about-the-campaign/about-the-united-list-of-deaths/

Bei unseren Aktionstagen verbinden wir die Mahnwache mit einer Informationsveranstaltung über Fluchtursachen. Dazu haben wir den Soziologen 

Die letzten Vorträge des Soziologen, Olaf Bernau vom Netzwerk afrique europe interact haben wir gefilmt und können hier angesehen werden:

Warum wirkt das koloniale Erbe Europas bis heute nach?

Die Tradition der zirkulären Migration in Afrika. Fluchtgründe der Menschen heute

Eu-Migrationspolitik und ihre Folgen für die Fluchtrouten

 

 Pressereaktionen: WN, Greven: Jeder Name ist einer zuviel!